• Martin Oswald

5 Geschäftsideen, die in 20 Jahren reich machen (könnten)

Nicht mehr als ein paar Ideen, aber auch nicht weniger.


Sieht so die Zukunft des Wohnens aus? Bild: openbuildings.com

Der Parkplatz von gestern ist der Gemüsegarten von morgen

Heute kauft sich jeder der Lust und genügend Geld hat ein eigenes Auto und entscheidet eigenmächtig, wann er oder sie wohin fährt. In der Zukunft, wenn sich vollkommen automatische Autos ohne Austoss von Schadstoffen etabliert haben, könnte es gesellschaftlich inakzeptabel sein, alleine im Auto sitzend, 100km zur Arbeit zu fahren und dabei, voller menschlicher Risikofaktoren, potentieller Unfallverursacher zu sein. Der Verkehr der Zukunft ist sauber, sicher und platzsparend. Ob er nun unter der Erde, auf dem Boden oder in der Luft stattfindet, Millionen von Autobahnkilometern und Parkplätze werden nicht mehr gebraucht sein. Was also machen mit all dem Asphalt und dem ganzen Platz? Wer wird der erste sein, der daraus ein kluges Geschäftsmodell kreiert?


Ich repariere deine Heizung und du schaust meinen Kindern

Heute arbeitet die Mehrzahl der Arbeitnehmer 5 Tage in der Woche, 8 oder mehr Stunden am Tag. Mit Fortschreitender Automatisierung und dem Aufkommen von Robotertechnik wird bei gleichzeitig wachsender Bevölkerung immer weniger Arbeit sein. Es braucht entsprechend alternative Gesellschaftsformen, denn Geld gegen Ware kann in der heutigen Form nicht mehr funktionieren. Viel mehr wird im Zuge der Sharing-Economy Leistung gegen Leistung getauscht werden. Zeit und Know-how werden zur kostbaren Währung. Hier braucht es nicht nur frische Denkansätze, sondern auch “Systeme” im weitesten Sinne, damit dieser Handel organisiert und optimiert werden kann.


Kurs in Selbstversorgung, Starterkit inklusive

Die Globalisierung hat dafür gesorgt, dass an zwei entgegengesetzten Orten auf dem Globus zwei Menschen zur gleichen Zeit mit dem gleichen Mobiltelefon das gleiche Hype-Video schauen und dazu zur saisonalen Unzeit die gleiche Frucht essen. Für die Zukunft ist bereits ein Gegentrend sichtbar — Local, Bio, Selfmade, Homegrown, Nachhaltigkeit, “Wissen woher etwas kommt”. Für diese Antithese zur globalen Wirtschafte braucht es Ausrüstung, Schulung, Platz, Wissenstransfer, Verkaufskanäle.


15 Quadratmeter pro Person, dafür Pool, Kino, Koch und Chaffeur für alle

Wenn jeder Erdbewohner gleich viel Anspruch und Anrecht auf Lebens- und Wohnraum hätte, würden wir in Westeuropa mit einen Bruchteil der heute vermieteten Quadratmeter auskommen müssen. Auf Dauer erscheint es zweifelhaft, dass eine Familie mit 2 Kindern 100 Quadratmeter bewohnen kann. Neue Wohnformen sind gefragt, die eher einer Community gleichen könnten, wo jeder einzelne nur wenige Quadratmeter für sich beansprucht, dafür einen grossen Teil der Infrastruktur mit anderen teilt. Somit würden auch weniger Kosten für den einzelnen entstehen. Die Kommune von einst könnte eine attraktive Wiederauferstehung feiern.


www.meineidentität.com

Ein Blick in die Brieftasche zeigt, dass wir heute zahlreiche Bezahlmittel, Kundenkarten und Ausweise mit uns führen. Eine Verlagerung hin zu digitalen Equivalenten findet bereits statt. Allerdings zeigt der Blick auf die Smartphone-Screens, dass es lediglich eine Verlagerung und kaum eine Konzentration ist. Wirklich zukunftsweisend ist darum eine digitale Identität, mit der sämtliche Kundenbeziehungen, Transaktionen und die eigene Identifizierung möglich wäre. Dass diese digitale Identität höchsten Sicherheitsansprüchen genügen muss, versteht sich von selbst.